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Das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg wurde 1964 als Stiftung des öffentlichen Rechts des
Landes Baden-Württemberg gegründet. Als nationale Forschungsinstitution hat es die Aufgabe, die
komplexen zellulären Vorgänge bei der Entstehung von Krebs aufzuklären und aus diesem Verständnis Verbesserungen bei
der Diagnose, Therapie und Prävention von Krebserkrankungen abzuleiten. Im Zentrum arbeiten rund 1700 Mitarbeiter,
darunter 700 Wissenschaftler – Mediziner, Biologen, Chemiker, Physiker, Informatiker, Ingenieure und Mathematiker – im
interdisziplinärem Ansatz.
Die wissenschaftlichen Abteilungen des Zentrums sind sechs Forschungsschwerpunkten zugeordnet: Zell- und Tumorbiologie,
Funktionelle und Strukturelle Genomforschung, Toxikologie und Krebsrisikofaktoren, Tumorimmunologie, Innovative
Krebsdiagnostik und –therapie, Infektionen und Krebs.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. |